Tiefgaragentore
Schwingtore


Garagentore, die beim Öffnen nach aussen schwenken und unter die Decke gleiten.
- Funktionsweise & Platzbedarf:Beim Öffnen schwingt das Tor nach aussen, weshalb vor der Garage Platz eingeplant werden muss. Ein Hebelarm mit Federn sorgt für eine einfache Bedienung.
Kipptore


Ein nicht ausschwenkendes Kipptor ist eine spezielle Bauform eines Garagentors, die beim Öffnen und Schliessen innerhalb der Torebene bleibt und nicht nach aussen in den öffentlichen Raum (z. B. Gehweg oder Strasse) ragt.
- Platzersparnis:Fahrzeuge können direkt vor dem Tor parken, ohne den Öffnungsvorgang zu behindern.
- Sicherheit: Da das Torblatt nicht nach aussen schwingt, besteht keine Verletzungsgefahr für Fussgänger auf angrenzenden Gehwegen.
Schiebetore


In Tiefgaragen/Sammelgaragen werden Schiebetore vor allem dann eingesetzt, wenn die Deckenhöhe begrenzt ist oder Installationen (wie Lüftungsrohre oder Leitungen) an der Decke den Einsatz von Sektionaltoren verhindern.
- Volle Durchfahrtshöhe: Da das Torblatt seitlich an der Wand entlangläuft, bleibt die lichte Höhe der Einfahrt komplett erhalten.
- Geringe Sturzhöhe: Im Gegensatz zu Deckensektionaltoren benötigen Schiebetore kaum Platz unter der Decke.
- Hohe Betriebsfrequenz: Spezielle Sammelgaragen-Schiebetore sind für viele Öffnungszyklen pro Tag ausgelegt und bieten eine hohe Laufruhe.
Brandschutz-Schiebetore


Brandschutz-Schiebetore (häufig als FST abgekürzt) dienen dazu, im Brandfall Gebäudeabschnitte automatisch zu verschliessen und die Ausbreitung von Feuer und Rauch zu verhindern. Sie kommen vor allem in Industrie- und Gewerbebauten zum Einsatz, wo grosse Öffnungen stabil und feuerfest gesichert werden müssen.
Wichtige Feuerwiderstandsklassen:
Die Klassifizierung gibt an, wie viele Minuten das Tor dem Feuer standhalten muss:
T30 (EI₂ 30): Feuerhemmend (mind. 30 Minuten Widerstand).
T90 (EI₂ 90): Feuerbeständig (mind. 90 Minuten Widerstand).
- Technische Merkmale und Vorschriften:Feststellanlagen: Brandschutz-Schiebetore stehen im Alltag meist offen. Sie dürfen nur mit zugelassenen Feststellanlagen offengehalten werden, die im Alarmfall das Tor automatisch schliessen.
- Material: In der Regel bestehen die Torblätter aus verzinktem Stahl mit einer feuerfesten mineralischen Füllung.
- Platzbedarf:Für das Aufschieben ist seitlich der Öffnung eine Wandfläche erforderlich, die mindestens der Breite des Torblatts entspricht.
Mehrfamilien-Haustüren


Haustüren für einen Wohnblock (Mehrfamilienhaus) müssen spezifische Anforderungen an Sicherheit, Brandschutz, Schallschutz und Barrierefreiheit erfüllen.
Im Gegensatz zu Einfamilienhäusern fungieren sie oft als Teil eines Fluchtwegs und müssen daher von innen jederzeit ohne Schlüssel zu öffnen sein.
- Materialwahl für MehrfamilienhäuserDie Wahl des Materials hängt von der Beanspruchung und dem Stil des Gebäudes ab
- Aluminium: Gilt als besonders robust, pflegeleicht und langlebig bei hoher Frequentierung.
- Holz:Wird häufig bei Altbau-Sanierungen gewählt, um den historischen Charakter zu wahren, bietet aber auch sehr gute natürliche Dämmeigenschaften.



