Industrietore
Industrie-Sectionaltore


Industrie-Sectionaltore sind die am häufigsten eingesetzte Torlösung für gewerbliche Gebäude, da sie sich platzsparend vertikal öffnen und direkt unter der Decke oder entlang der Dachfolge gelagert werden.
- Platzsparend:Vertikales Öffnen lässt Raum vor und hinter dem Tor frei.
- Wärmedämmung:Paneele mit Polyurethan-Schaum sorgen für gute Isolierung.
- Variabilität:Verschiedene Beschlagsysteme für niedrigen Sturz, Flach- oder Schrägdächer.
- Licht & Design:Verglasungselemente für Tageslicht, individuelle Farbgestaltung.
- Geschwindigkeit:Moderne Antriebe ermöglichen schnelle Laufgeschwindigkeiten.
Schnellauftore


Schnellauftore sind spezialisierte Industrietore, die für hohe Öffnungs- und Schliessgeschwindigkeiten (oft über 0,8 m/s) konzipiert sind, um den Verkehrsfluss zu optimieren und Energieverluste zu minimieren. Sie kommen primär in Logistikzentren, Produktionshallen und Kühlhäusern zum Einsatz.
- Geschwindigkeit:Öffnungsgeschwindigkeiten erreichen oft Werte zwischen 0,8 m/s und 2,0 m/s.
- Energieeffizienz:Durch extrem kurze Offenhaltezeiten können Energiekosten um bis zu 30 Prozent reduziert werden.
- Sicherheit: Standardmässig sind Systeme wie Lichtvorhänge, Bewegungserkennungsradar und Kraftbegrenzungen integriert, um Unfälle zu vermeiden.
Brandschutz-Schiebetore


Brandschutz-Schiebetore (häufig als FST abgekürzt) dienen dazu, im Brandfall Gebäudeabschnitte automatisch zu verschliessen und die Ausbreitung von Feuer und Rauch zu verhindern. Sie kommen vor allem in Industrie- und Gewerbebauten zum Einsatz, wo grosse Öffnungen stabil und feuerfest gesichert werden müssen.
- Wichtige Feuerwiderstandsklassen:Die Klassifizierung gibt an, wie viele Minuten das Tor dem Feuer standhalten muss: T30 (EI₂ 30): Feuerhemmend (mind. 30 Minuten Widerstand). T90 (EI₂ 90): Feuerbeständig (mind. 90 Minuten Widerstand).
- Technische Merkmale und Vorschriften:Feststellanlagen: Brandschutz-Schiebetore stehen im Alltag meist offen. Sie dürfen nur mit zugelassenen Feststellanlagen offengehalten werden, die im Alarmfall das Tor automatisch schliessen.
- Material:In der Regel bestehen die Torblätter aus verzinktem Stahl mit einer feuerfesten mineralischen Füllung.
- Platzbedarf:Für das Aufschieben ist seitlich der Öffnung eine Wandfläche erforderlich, die mindestens der Breite des Torblatts entspricht.
Roll- & Rollgittertore


Rolltore für eine private Garage oder für ein gewerbliches Gebäude. Ein Rolltor ist eine platzsparende Torlösung, bei der sich der Torpanzer aus gelenkig miteinander verbundenen Stäben (Lamellen) beim Öffnen um eine Welle aufwickelt. Da das Tor senkrecht nach oben fährt und im Sturzbereich kompakt aufgerollt wird, bleibt der Deckenbereich der Garage oder Halle komplett frei für Stauraum oder Beleuchtung.
Während das Rolltor platzsparend aufrollt, gleitet ein Sektionaltor unter die Decke. Sektionaltore bieten eine bessere Wärmedämmung durch dickere, mit Schaum gefüllte Paneele, benötigen aber permanenten Platz an der Garagendecke.
Rollgittertore sind eine spezialisierte Form des Rolltors, die vor allem zur Sicherung von Ladenlokalen, Shoppingcentern und Tiefgaragen eingesetzt werden. Sie bieten eine Kombination aus Einbruchschutz und Transparenz bzw. Luftdurchlässigkeit.
- Einsatzbereiche und Vorteile:Rollgitter werden bevorzugt dort installiert, wo Sicherheit ohne vollständige optische Abschottung gefordert ist
- Einzelhandel & Passagen:Ermöglichen die Präsentation von Schaufensterauslagen auch nach Ladenschluss bei gleichzeitigem Schutz vor Vandalismus.
- Tiefgaragen & Parkhäuser:Sorgen für den notwendigen Luftaustausch zur Abführung von Abgasen und zur Belüftung.
- Industrie: Platzsparende Montage, da der Behang kompakt über der Öffnung aufgewickelt wird und der Deckenbereich frei bleibt.
Falt- & Schiebefalttore


Falttore sind Torsysteme, die aus mehreren vertikalen Flügeln bestehen, die sich beim Öffnen wie eine Harmonika seitlich zusammenfalten. Sie werden vor allem dort eingesetzt, wo wenig Platz im Deckenbereich vorhanden ist oder sehr breite Öffnungen schnell geschlossen werden müssen.
Schiebefalttore sind platzsparende Torsysteme, die vor allem in der Industrie, im Gewerbe und zunehmend im anspruchsvollen Privatsektor eingesetzt werden. Sie kombinieren die seitliche Bewegung eines Schiebetors mit der Faltmechanik eines Falttors.
- MechanismusDie Torflügel sind durch Scharniere miteinander verbunden und werden meist in einer oberen Laufschiene geführt.
- AntriebEs gibt sowohl manuelle Modelle mit Treibriegelverschluss als auch elektrisch betriebene Systeme, die hohe Öffnungsgeschwindigkeiten ermöglichen.
- EinsatzbereicheAufgrund ihrer Robustheit und Schnelligkeit finden sie häufig Anwendung in folgenden Bereichen:
Industrie & Gewerbe: Werkstätten, Logistikzentren und Fabrikhallen.
Spezialbauten: Hangartore für Flugzeuge oder Hubschrauber.
Arealschiebetore


Arealschiebetore sind spezialisierte Schiebetoranlagen zur Sicherung von Industriearealen, Gewerbegrundstücken oder privaten Liegenschaften. Sie zeichnen sich durch grosse Durchfahrtsbreiten, hohe Sicherheitsstandards und Witterungsbeständigkeit aus.
- Freitragende Schiebetore:Diese Tore benötigen keine Bodenschiene im Durchfahrtsbereich, da sie “schwebend” auf Rollenwagen geführt werden. Sie sind besonders wartungsarm und unempfindlich gegenüber Schmutz, Eis oder Schnee.
- Bodenlaufende (rollengeführte) Schiebetore:Sie laufen auf einer im Boden verankerten Schiene. Dieser Typ ist oft kostengünstiger in der Montage und eignet sich für extrem grosse Öffnungsweiten bei geringerem Platzbedarf im Rücklaufraum.
- Teleskopschiebetore: Bestehend aus mehreren Flügeln, die sich beim Öffnen nebeneinander schieben. Diese Bauweise ist ideal, wenn seitlich nur wenig Platz für den Rücklauf zur Verfügung steht.
Sporthallentore


Sporthallentore (oft als Geräteraumtore bezeichnet) dienen der sicheren Abtrennung zwischen der Sportfläche und den Lagerräumen für Sportgeräte. Sie müssen spezielle Sicherheitsanforderungen erfüllen, um Verletzungen bei Sportlern zu vermeiden und der intensiven Nutzung standzuhalten.
- Ballwurfsicherheit:Gemäss DIN 18032–3 müssen Torblätter so stabil sein, dass sie dem Aufprall von Bällen standhalten, ohne sich dauerhaft zu verformen oder Teile zu verlieren.
- Flächenbündiger Einbau:Tore werden meist so eingebaut, dass sie in geschlossenem Zustand bündig mit der Hallenwand abschliessen. Dies verhindert hervorstehende Kanten, die ein Verletzungsrisiko darstellen.
- Muschelgriffe:An der Hallenseite werden versenkte Muschelgriffe verwendet, um Hängenbleiben zu vermeiden.
- Klemmschutz:Ein elastischer Fussklemmschutz an der Unterkante minimiert das Risiko von Quetschungen.
- Verkleidete Gegengewichte: Um Eingreifen zu verhindern, sind die mechanischen Gegengewichte in Schutzkästen voll verkleidet.
Verladen & Dichten


Torabdichtungen sind entscheidende Komponenten in der Verladetechnik, die den Zwischenraum zwischen LKW und Gebäude während des Ladevorgangs schliessen. Sie schützen vor Witterungseinflüssen, sparen Energie durch Minimierung von Wärmeverlusten und verhindern das Eindringen von Staub oder Schädlingen.
Verladerampen (Laderampen) ermöglichen den effizienten Materialtransport und das Be- und Entladen von Lkw durch Überbrückung von Höhenunterschieden. Sie sind essenziell in der Logistik, oft aus Aluminium oder Stahl gefertigt, rutschfest und für Stapler oder Hubwagen ausgelegt.
- Energieeffizienz: Minimierung von Wärmeverlusten in beheizten oder gekühlten Hallen.
- Arbeitsschutz: Schutz der Mitarbeiter vor Zugluft und Nässe während der Verladearbeit.
- Warenqualität: Trockene und saubere Verladezonen verhindern Schäden an empfindlichen Gütern.
- Schadensprävention:Weisse Parkstreifen an den Planen erleichtern Fahrern das präzise Andocken.
Schranken und Poller


Schranken und Poller dienen primär der Zufahrtskontrolle und dem Objektschutz, unterscheiden sich jedoch deutlich in ihrer Schutzwirkung und Bauweise. Während Schranken den Verkehrsfluss effizient steuern, bieten Poller oft einen höheren physischen Widerstand gegen Durchbruchversuche.



